Der ind. Bundessaat dort nennt sich "Sikkim" und ist eine Art autonome Region, die durch die "Ghorkas, Ghurkas" regiert und verwaltet wird.
Im Post vom 2.3.26 zur Anreise nach KURSEONG ( https://indien-2026.blogspot.com/2026/03/titel-kurseong-korschong-im-land-der.html ) hatte ich dazu auch bereits etwas geschrieben.
Die Fahrt hierher machten wir etwas "holprig und wacklig" mit dem "Toytrain" wie ich ja bereits im letzten Post auch berichtete...
Die Stadt wirkte erst wie ein kleines "Las Vegas aus China" mit den vielen Lichterketten, HotelSchriftzügen und Werbetafeln... dann aber weiter Richtung Zentrum und Bahnstation, da wo Wir wohnen würden, wurde es aufeinmal ganz schön düster.. im wahrsten Sinne des Wortes... Wir kamen gegen 19.30 dort an, die Bahnstation von
liegt genau im Zentrum der Stadt, unser Hotel, das "ZAMBALA" ....
direkt daneben,
Sylvie fand es leider von Anfang an, irgendwie zum "ko..." dort.😵
Und so kamen wir halt im dunkeln an (die Bilder sind 1 Tag später entstanden, morgens beim Blick von unserem "MOUNTAINVIEW-Balcony" ... und wie man an ihnen schon sieht... irgendwas fehlt auf diesen Fotos...!?
Ja genau, der ersehnte und teuer erkaufte "Ausblick"...,
denn das Wetter spielte leider nicht mit und sorgte so dafür, dass unsere Vorstellungen sich in Nebel auflösten.
Der "Dirdham - Tempel" direkt vor unserem Fenster, vom Hotel aus..
Wir hatten die naive Vorstellung
Wir hatten eine verklärte Vorstellung der niedlichen kleinen Dampflock
"Queen of the Hills", "Bronco" oder der "Forrest Whisper" wie sie in den Bahnhof eindampfen.... um nur einige der Namen der Loks zu nennen, die wir in den 3 Tagen hier am häufigsten sahen und zu hören bekamen.
STATTDESSEN: Abgase, Rauch, Russ und der Duft von kohlegeschwängertem Qualm, Nebel,
und (gefühlt) mehr Jeeps, als diese Stadt wohl Einwohner hat...
Ansonsten ist "die Stadt" eben eine normale kleine, dem Ansturm von tausenden Touristen nicht gewachsene Stadt, in Asien, wie so viele, die mit dem Massenphänomen "Reisen" nicht zurecht kommen (können). Aber sie versuchen eben das Beste draus zu machen...
(einfach mal was verbrennen, in der Stadt)
Manchmal mit wenig Erfolg, aber hey...wenn man selbst Teil des Problems ist, sollte man sich wohl nicht zu weit aus'm Fenster lehnen
Und so war dieser Aufenthalt dort
eben nicht geprägt durch Idylle, angenehme, behagliche stimmungsvolle Bilder sondern von netten Schnappschüssen der Bahn...(ein Ticket für die "Steam -Lok" haben wir leider nicht ergattern können), vom Magenproblem der Sylvi und vom diesigen und kaltem Wetter. Es war so kalt, dass wir sogar mit Klamotten im Zimmer, im Bett schlafen mussten, da es im Hotel keine Heizung gab.
eben nicht geprägt durch Idylle, angenehme, behagliche stimmungsvolle Bilder sondern von netten Schnappschüssen der Bahn...(ein Ticket für die "Steam -Lok" haben wir leider nicht ergattern können), vom Magenproblem der Sylvi und vom diesigen und kaltem Wetter. Es war so kalt, dass wir sogar mit Klamotten im Zimmer, im Bett schlafen mussten, da es im Hotel keine Heizung gab.
(Ein Glück kamen wir ja aus dem Winter und hatten solche Sachen wie dickes Sweatshirt, lange Unterhosen und Wollmützen bei 😄)
Da Sylvi Bettruhe vorzog, vertrieb ich mir die Zeit alleine in 'Darjiling' und streifte umher...ständig den Nebel als mein Begleiter (oder Gegner...?!) Der Weg durch die "TeaCity"führte mich durch den schon erwähnten Verkehrstau
bei dem sogar ich Atemwegsprobleme, Hustenreiz bekam...
Hoch zum "Paradeplatz" (der ehemaligen KolonialMacht GB)
dem "Chowastra"
Über den "Chowastra" Platz weiter hinweg kommt man zur "Observatory Hill Road" Ein Rundweg um den Berg herum auf dem u.a auch ein Tempel ist und zwar der Tempel "Mahakal Mandir"
Weg zum Tempel hoch... natürlich wieder hunderte von Stufen, Buddha und auch die Götter des Hinduismus machen es einem nicht leicht...
Ein kleiner feiner Schrein
um den herum viele kleine andere waren und jeder hatte genug Auswahl sein Gebet zu sprechen....
Beim rausgehen noch diese netten Leute getroffen, die unbedingt meinen TravellerHut haben wollten für ihr Foto...
Nach diesem kleinen "religiösem Abstecher" wieder runter vom "Hill" und weiter den Weg um den Berg herum.
Nun kam man zum "Kanchenjunga View Point"
Der "Kanchenjunga" ist einer der 8.000er der Himalaya-Region und bis zur 'Neuvermessung' des Mt.Everest durch Mister Everest, (ca. um 1900) dachte man, er sei der höchste Berg der Welt... Die Bergkette des "Kanchenjunga" ist an guten Tagen von hier aus wohl zu bewundern, da sieht dann wohl ungefähr so aus...bei mir leider nur so...
Und weil ich nun dabei war in den "Mythos der Berge" einzusteigen (um griechische Sagengeschichten zu verwenden)
"kletterte" Ich weiter hinauf zum "HMI", nicht das Hahn Meitner Institut aus Berlin, sondern das "Himalayan Museum Institut"...
Dort nämlich wartet das Grab des Sherpa von Herrn Sir Edmund Hillary, des berühmten "Mt. EVEREST" Bezwingers "Tenzing Norgay" auf einen Besuch.
Zusätzlich konnte man im dazugehörigen Museum zur und rund um die Bergsteiger Legende und die Geschichte der Bezwingung der 8.000der und insbesondere des Mt. EVEREST. (1953) eine Besichtigung vornehmen, wa sich auch tat.
Das "HMI" liegt inmitten des Zoo's von Darjeling und man muss 1.50€ Eintritt zahlen, hat dafür aber auch den Museumseintritt
inklusive.
Der Zoo ist auch hübsch,
mich interessierte aber nur das Museum und das davor liegende Grab. Leider muss man, um dorthin zu kommen, durch den 1/2 Zoo laufen, der... wie sollte es auch anders sein, eben auch auf dem Berg liegt.
Die 'Passage' war nicht leicht zu finden, der Zoo ist labyrinthmäßig angelegt, der Nebel erschwerte die Sicht... nur die Nordflanke war zu sehen, ich starte aus dem Basicamp.
Zum Glück hatten Expeditionen vor mir bereits gutes Kartenmaterial der Region erstellt.
Ein letztes Erinnerungsbild...
Und los ging es, die Seilschaften der anderen, vermutlich erfolglosen kamen mir entgegen, ein letztes Zweifeln "Werde ich es schaffen?!" wischte ich beiseite... für solche Gedanken sind in diesen Momenten in der Einsamkeit derBerge keine Zeit.
Und los ging es, die Seilschaften der anderen, vermutlich erfolglosen kamen mir entgegen, ein letztes Zweifeln "Werde ich es schaffen?!" wischte ich beiseite... für solche Gedanken sind in diesen Momenten in der Einsamkeit derBerge keine Zeit.
Nun kam der schwerste Teil, die "Himalaya Schneise" durch sie musste man gelangen....
Nun hiess es ab hier Zähne zusammen beissen und die Steigeisen ein letztes Mal enger geschnürt.
Die Gipfelflagge war bereits zu sehen...
Ihm gegenüber die schroffe Abbildung seiner heldenhaften Person...
Genug der Bergsteigersprache 😂, das Museum war tatsächlich sehenswert...leider absolutes Fotografierverbot (persönliche Ansprache, nachdem ich natürlich mit Kamera rein bin)
Innen sämtliche historischen Fakten zum Himalaya, zum Everest und alle Artefakte dazu die es so geben kann, Schuhe, Steigeisen, der Rucksack, die Eispickel, die Brillen etc. Auszeichungen, Dokumente, Fotos, Pläne, Skizzen... zeitgeschichtliches ...persönliches des Tenzing und des Edmund Hillary.
Näher als bis hier, werde ICH dem Mythos 'EVEREST' und seinen Bezwingern nicht mehr kommen...es sei denn ich werde NEPAL TIBET oder die nördliche Indienregion noch zu sehen bekommen.
Nach einer guten Stunde wieder runter und in einem Taxi zurück.
So vergingen diese beiden kalten Tage und Nächte hier viel zu schnell, was uns aber recht war, denn der Wetterumschwung tat uns wirklich nicht gut und das graue Wetter drückte auf's Gemüt, denn wir sind ja nicht umsonst aus Deutschland in den Subkontinent Indien geflüchtet. Und so waren wir nun auch nicht sonderlich enttäuscht, dass wir die "Steam Train" Fahrt nicht machen konnten, sie wäre nach "Ghum" gegangen, gefahren....allerdings ohne großen Aufenthalt dort, nur short Stop und dann zurück, hätte für Besichtigungen dort eh nicht gereicht.
Uns reichten die Eindrück der "Himalayan Railway" vor Ort und aus der 1. Reihe!
Der "Forrest Whisper" bei der Einfahrt, morgens um 07.30, erster Zug.
Am Sonntag den 1.3.26 starten wir dann die Rückreise vorbei an Kurseong, wo wir herkamen,
dort zum Flughafen 'Bagdogra'wo wir in einen 'Air India'-Flieger einstiegen und mit
Zwischenlandung in Bangalore nach Visakhapatnam flogen, in den Süden, an die warme Küste OstIndiens.
Und hier unten vor dem Airport sahen wir sie dann...die schönen grünen Teeplantagen, die wir so sehr vermisst haben und selbst wenn wir sie besichtigt hätten, bei dem Nebel, hätten wir sie nie gefunden...😁
mehr im nächsten Post zum Thema/aus:
"Am Ende des Ganges" [Teil III] - mit dem Titel:
"Vizag" oder: "Happy HOLI"
Bis dahin *Gute Nacht* Deutschland
'Namasté' - Christian & Sylvie
Boah voll der coole Post! Lustig geschrieben, das hat Spaß gemacht beim Lesen 😁
AntwortenLöschenTolle Bilder waren auch dabei, gerade auch mit dem mystischen Nebel. Aber arme Sylvie.
Wir freuen uns auf den nächsten Post! Genießt die letzte Woche! Tochter & 🥸
Hey Tochter&Freund... 👋 Schön, dass es Euch/Dir gefallen hat, weisst ja macht ja immer Spaß die Urlaubserlebnisse auf diese Art auch zu verarbeiten...und mit Bildern/ Fotos sowieso...😍Ja der Nebel hatte etwas mystisches aber leider wäre uns Aussicht in die bestimmt schöne Umgebung lieber gewesen....😁
AntwortenLöschenAm nä. Post zu 'VIZAG' sitz ich schon dran, hier im Madurai Heritage Resort, wir gönnen uns die letzten Tage was....muss jetzt sein! LG von uns und 'Knutscha' für Dich *Paps*
Na dann seid ihr "the fog" - Nebel des Grauens (USA 1980 - John Carpenter) gerade noch entkommen. Bei der Vermüllung da unten solltet ihr mal den listigen Tipp geben, dass man die Deckel an den Plastikflaschen festbeppenn kann. Hilft hierzulande ja ungemein weiter bei der Rettung der Welt🤪
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