Samstag, 21. März 2026

"MADURAI - RAMESHWARAM" - Tempelrestaurierung und Pilotenstreik!

*Namaste'* Liebe Leser und *Verfolger* 
Grüße nunmehr aus Berlin, Wo wir seit dem letzten Wo'ende / 14.3.26 gelandet und wieder zu Hause angekommen sind. 
Der Rückflug verlief doch anderes als geplant, doch dazu später mehr.

Heute nun 1 Woche später, der Alltag hat uns wieder, hier noch der letzte, fehlende Bericht zu unserem Aufenthalt in Madurai, Tamil Nadu, dem südlichsten Bundestaat Indiens, der mit ca. 70 Mio Einwohnern fast so bevölkert ist wie ganz Deutschland. Madurai ist nach Chennai, der Hauptstadt Tamil N., und Coimbatore die 3.größte Stadt dort. (Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Tamil_Nadu)  
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Sylvi und ich fuhren am Mo., 09.03. von Villupuram, einer kleinen Stadt ca. 30Km nördlich Pudicherry's 
mit dem "Guruvayur Express" 
nach Madurai.  Der Zug fuhr von dort direkt nach Madurai...
Ab Puducherry selbst gab es keine Direktverbindung nach Madurai, alle Züge wären hierher gefahren und wir hätten umständlich und früher ein -und umsteigen müssen. 
Also nahmen wir ein Taxi und fuhren bequem direkt herher um von hier den zeitlich besten Zug erwischen zu können.

Während wir auf unseren Zug warteten, 
etwas Zerstreuung auf dem Bahnhof gesucht 
und andere Verbindungen "gecheckt"
Auch der "DINDIGUL Exp." fuhr nach Ramesh...
und auch der "FIROZPUR..."  Ich würde also keine Verbindungs-Anschlussprobleme bekommen für meinen Trip nach Ramesh.  um 13:00 Uhr rollte er pünktlich rein, unser Train...









Die Tickets kauften wir ja bereits zuvor in Puducherry am Bahnschalter.  (s. letzter Bericht)
Die Fahrt war sehr angenehm, tagsüber und so wir sahen etwas von der Landschaft 
und konnten uns trotzdem im Zug erholen.


Wir hatten ein Abteil zu zweit, für uns alleine und machten uns es bequem. 



Die 5-stündige Fahrt ging so schnell vorbei.
Wir starteten um 13:30 Uhr - Zwischendurch auch mal Stopps wie hier in "Dindigul" 
 Neue Fahrgäste steigen hinzu

und wir kamen pünktlichst um 19:00 Uhr 
in Madurai am Bahnhof an.




Unsere Unterkunft hier in Madurai hatten wir ebenfalls am Tag zuvor, nach Kauf der Bahntickets, Abends gebucht. 
Wir gönnten uns eine gute Unterkunft für die letzten Tage, denn es sollte ja ein schöner Abschluss der Reise werden und nach dem miesen Hotel in Puducherry ("LotusBayView") , sollte die letzte Unterkunft dann ein Ausgleich dafür sein und nicht noch so ein Reinfall.
So gingen wir also auf "Nummer sicher" und wählten das
"Madurai Heritage Resort". 
Eine Anlage die ca. 2 bis 3 Kilometer außerhalb der City Madurai's war. Die Taxifahrt dorthin war jedoch erstaunlich kurz und kostet auch nur 400 Rupees (4€) was im Vergleich zu den Fahrten die wir bisher gewohnt waren fast wenig war.
Eine Tuk-Tuk-Fahrt kostete auch nur 200 bis 300 400 Rupees.
Das Resort lag schön im Grünen, 

war sehr weitläufig....und hatte eigene kleine Schreine


Abends dann, ware die Wege sehr stimmungsvoll beleuchtet, aber auch nicht zu grell/hell...
etwas "spookyhaftes" blieb und das war schön..mit dem Gezirpe und der Geräuschkulisse von außen, außerhalb der "Heritage" Mauern, jedoch weit genug weg um nicht zu stören.
Das Resort hatte einen tollen Pool 



















und die Zimmer waren sehr geräumig, fast so groß wie eine Wohnung.
(Bilder dazu von Sylvi weiter unten

Es gab auch noch luxuriöse Einzelzimmer/Wohnungen mit Privatpool doch das kam für uns nicht in Frage, ein "normaler" Deluxe Double Room reichte hier für uns völlig aus.
Das "Heritage" bot auch Vollpension an, wir wählten aber nur die Variante mit Frühstück,
denn wir wollten ja auch in die Stadt rein und uns das Hauptziel der Reise hierher anschauen, den "Meenakshi Tempel". Ein passendes Abendessen, gerne mit "RoofTop" und tollem "View" auf den Tempel dazu, würde einen solchen Besuch sicher perfekt abrunden.

Der "Meenakshi Tempel" ist berühmt für seine vier ca. 50 M hohen Türme und die tausenden Götter und Malereien und Stuckverzierungen mit denen sie zahlreich übersät sind.  


Unsere Ankunft Abends ca. 19.00 Uhr nutzte ich dann auch gleich dafür, um am Bahnhof auch mein Ticket für die Bahnfahrt nach Rameshwaram zu erstehen, der zweite Grund für die Reise hierher nach Madurai.
Der Lady hier am Schalter alles erklärt, was ich will und brauche:
"Tickets to Rameshwaram and back to Madurai on Wednesday 11th of March" (das alles auch nochmal schriftlich auf 'nem Spickzettel aufgeschrieben und ihr durchgereicht).
30 Minuten später hatte ich meinen "Voucher" in der Hand und hörte noch ihre Anmerkung
"Sir but htis is Waiting List, you have to confirm!" No Problem Lady...we are used to this....

Den nächsten Tag ließen Sylvie und Ich es ruhig angehen, es war Dienstag der 10.3.. Wir machten auf ruhig, genossen das Grün des "Heritage", das Vogelgezwitscher, dass nur ab und zu durch den Verkehrslärm der außerhalb der Mauern des Resorts zu uns drang unterbrochen wurde und lagen am Pool. 
Ich kam endlich in Ruhe zum bloggen.

Am späten Nachmittag dann ein erster Abstecher rein in die quirlige Stadt mit dem "Meenakshi Tempel" in der Altstadt, als Zentrum.


doch hier kam dann die erste Ernüchterung...
Genau während unserer Besuchszeit wurden die Tempeltürme gerade restauriert. 
Aus diesem Grund waren die 4 Türme komplett von unten bis oben mit Bambusgerüsten verkleidet und man konnte kaum etwas von ihnen erkennen.... 
Also was blieb uns übrig als "gute Miene" zu machen...manchmal läuft's halt nicht... 
Eine Besichtigung an diesem Nachmittag schenkten wir uns noch (obwohl es schön leer war!). 
Die wollten wir dann am Donnerstag machen...(hätten wir es uns bloß anders überlegt!!). 
Man musste im Tempel jedoch alles abgeben, Fotos und Handy sind verboten und insofern wollten wir mit diesen Sachen erst gar nicht in die Stadt kommen.
Wir schlenderten also grad noch etwas weiter und machten lieblos Schnappschüsse von den kaum zu erkennenden Tempeltürmen 
bis wir vor einem der großen Eingänge angesprochen wurden von "Einheimischen"...die auf meine Kamera zeigten und riefen "Sir, Sir... 18:00 Uhr Procession starts, right here, do  you wanna take pictures?!" 
  - Klaro!! Immer her mit den Dingern!!  und pünktlich ging es los... eine Art religiöse "Faschingsgruppe" mit Verkleidung, ein buntes treiben , tanzen trommeln... der indische KdK, wie bei uns... 


 



In diesem kleinen Tunneldurchgang machten die tradiotionellen Trommeln ähnlich wie Tambourine einen HÖLLENLÄRM!! 
(Video von Sylvie!!)Nach den Trommlern kam die kostümierte Truppe

 Der Zeremonienmeister immer mittendrin
So beschwingt, tanzten wir dann weiter den "Madurai-ChaChaCha" 
durch die hecktischen Straßen der Stadt, auf der Suche nach passendem RoofTop!! 😂


und fanden dann auch ein Hotel (Name? egal...)
Die in den Reiseführern waren es jedenfalls nicht, die hatten geschlossen oder existierten nicht mehr.
nach einem halbwegs verdaubarem Essen zurück ins Resort... 

nicht ohne zuvor noch das Abendgebet zu hören
(Video

[Ausflug nach Rameshwaram
Am Mittwoch den 11.03 26 machte ich dann meinen Ausflug nach Rameshwaram. Es ging mit dem Zug von Madurai aus dorthin, die Fahrt dauert dreieinhalb Stunden und klappte problemlos, 
wenn man denn alles hat, was man braucht... also z.b. auch Tickets für die Rückfahrt....😔
Denn wie ich oben ja bereist schrieb verließ ich mich darauf dass alles passt als Ich das "Voucher" am Schalter in Empfang nahm.... Ich hatte ja "Hin & Rück" deutlich gesagt u n d aufgeschrieben...

Nun aber am Morgen, Sylvie holte digital wieder die "Confirmation" meiner Sitzplätze ein...stellte sie fest, dass nur 1 Sitz angezeigt wurde, der für die Fahrt ab um 9:30 Uhr mit dem "AMRITHA - Express" 
Für die Rückfahrt ab 21:00 Uhr fand sie nichts....also schauten wir uns das "Voucher" nochmal genau, mit Lupe/Lesebrille an und stellten tatsächlich fest, dass es sich wohl nur um eine einfache Fahrt "Hin" handelt....eine Sache, die ich am Abend des Kaufes dort im "Halb-dunkeln" nicht machte, da wir es eilig hatten und Sylvie mehrer hundert Meter weiter auf dem Bahnsteig mit den Rucksäcken auf mich wartete...
So durfte ich nun also an diesem Morgen dem 11.3 noch etwas früher zum Bahnhof, weil ich ja noch Zeit für den Kauf einer Rückfahrt miteinplanen musste....
Guter Beginn, für so einen "KurzTrip" -
Stichwort: "Incredible India" 😔

Am "Booking Office" in Madurai angekommen (200 M links vom Haupteingang) versuchte ich an einem der 3 Schalter die Dame zu entdecken bei der ich zuvor Abends das Ticket kaufte, ich fand sie natürlich nicht, stellte mich also an. Ein Herr in der Schlange verwies mich nun freundlichst darauf das ja für mich "als Touri" ein Ticket Office im 1. OG wartete...Stimmt ja, da war ja mal was, erinnerte ich mich dunkel an damalige Buchungen in Delhi, in Mumbai...
Ich also hoch und tatsächlich dort ebenso 3-4 Schalter und ein "Ticket Reserve Manager" Ich also hin zu ihm und nach kurzer Wartezeit rein ins ein Büro. 
Alles erklärt und er mir mit "no probem"...Hoffnung gemacht auf schnelle, unkomplizierte Buchung. Falsch! ich zeigte Passport, er notierte alles auf einem Zettel, machte eine Unterschrift, fragte noch AC / no AC?- Klar AC, er gab mir Zettel Passport zurück und sagte "go to Counter One please..."
Was erwarte mich nun wohl am Counter One!? Richtig, die selbe Prozedur wie zuvor bei allen anderen Buchungen auch... Formuar ausfüllen, alles angeben eintragen und Fragen beantworten...
Mein Verweis auf das zuvor geführte Gespräch mit dem "Ticket Reserve Manager" und seine Angaben "everything okay" reichte nicht aus...um die Sache abzukürzen, zu beschleunigen. Letztlich bekam ich  also mein Rückfahrticket von Rameshwaram nach Madurai... mit dem Unterschied, Ich hatte nun ein Ticket mit dem sogenannten "TATKAL" Buchungssystem....und hatte gleichzeitig auch meine Coach/Seat Angabe für den Express Zug Nr. 22621, d.h. es war keine "Confirmation" mehr notwendig. Daür war dieses Ticket mit 10€ auch gleich 3 € teurer, als das Hinfahrt Ticket für 7€ und ich durfte mich zweimal anstellen...

Nun war also endlich alles geregelt und Ich konnte auf die Einfahrt des Zuges von Madurai - nach Ramesh... warten.  

Mit dem fuhr ich dann pünktlich runter nach RAMESHWARAM.
Das tolle an der sonst unspektakulären Fahrt die 170 Km von Madurai bis hierher,
ist die Überfahrt mit dem Zug über die "PAMBAN Bridge". (siehe Karte oben
  
Sie verbindet die "Insel" mit dem Festland, Indien! 
PAMBAN ist dabei schon der erste kleine Ort auf Ramesh... der letzte Ort am Festland war:  Hier hielt der Zug dann auch einige Minuten.
Von hier waren es nur wenige Minuten und man konnte die Brücke schon erkennen, auf die der Zug dann im Schrittempo hinzu fuhr und dann hinüber...
Ich bin ja nicht unbedingt der "Eisenbahnfan" schlechthin, aber
"ein Junge" schon und finde deshalb sowas immer faszinierend, Inginieurs-und Bauwerks-Handwerksleistungen die bestand haben und "Verbindung" herstellen... egal wohin.

Die Überfahrt selbst hab ich kurz filmen können, das Gedränge in dem Zwischengang zw. den Abteilen war groß, die Türen offen aber diverse Kameras über, neben und hinter mir...alle Touris und auch Inder-/Inderinnen wollen das sehen! 
Video: 
Nach 2 Minuten war leider alles schon vorbei und kurze Zeit später "landete" man im Endbahnhof von...
Das übliche Gewusel, Geschiebe, Gedränge, Kindergeschrei und lautes Rufen, Johlen, singen, von irgendwo her Musike und die ständigen nervigen Ansagen der Bahnhofslautsprecher...gepaart mit einer Dauerschleife eines "Tüut Tüüüüt Tüüüüüüüt" Signals, dass die kommende Ansage ankündigte.... 😃
Der Bahnhof von außen...auch hier "Restaurierung?" 

Nee eher wohl Modernisierung, Neubau...
bestimmt hübsch wenn's denn mal fertig ist...

Ich hatte nun von Ankunft gegen 12:45 Mittags und der geplanten Abfahrt Abends gegen 21 Uhr zurück nach Madurai also genug Zeit für meinen Aufenthalt auf der Insel, um mir in Ruhe alles anzuschauen, herumzuschlendern, Pause machen zu können , für Essen Trinken und Erholungsphasen eingeschlossen...
Los ging's: 
Ich nahm ich mir am Bahnhof sofort ein Tuk-Tuk  
und düste rein in die kleine City, nach Ramesh... Gleich als erstes zum Tempel  
um den wichtigsten Grund für meine Reise hierher in Augenschein zu nehmen. 

Da es nun Mittagshitze war, (ca. 33-34C) war mir klar, ich würde mich nicht lange in der Sonne aufhalten wollen sondern möglichst schnell, in ein kühles Café verflüchtigen, wollte aber natürlich wenigstens schon ein paar Bilder kriegen.  
Frei nach dem Fotografen Motto: 
"Watte hast, ...haste!" 
oder :
"Man kommt selten ein 2.tes Mal an den gleichen Punkt...
und selbst wenn, sieht's dann janz anders aus!" 😄


Der Tempel in Ramesh ist architektonisch genauso angelegt wie der große Tempel in Madurai, nur eben etwas kleiner und er besitzt auch nur zwei große Türme, nicht ganz so hoch wie die in Madurai, insofern war es auch leichter den Tempelkomplex einmal zu umrunden.


Die Aufteilung/Anordnung der Straßenzüge, sogar die Bezeichnungen sind hier genauso wie in Madurai...einfach nach Himmelsrichtungen benannt. 

 


Es gibt eine North-Street, eine South St.,eine West St. usw., einfach zu orientieren, wenn man denn weiß Wo was ist und liegt…





(North-St.) 

  von der anderen Seite...
(East-St.)
Einmal umrundet kommt man hinunter zum Meer, ca. 500 Meter hinter dem Tempel... um diese kleine Straßenbiegung herum...

ein kleiner Tempel, eine Art "Ghat" würde ich sagen... Hier gönnte Ich mir die erste Verschnaufpause...

im Halbschatten.... 



Am Wasser

Ich ließ die Stimmung auf mich wirken... und las mir nochmal durch was "Meister Loose" zu Ramesh schrieb

sinngemäß
"In Ramesh... spirituell Du werden kannst !" 

und als ich mich so umschaute,

ein Fotomotiv nach dem anderen... 

und alle freundlich lächelnd...


wusste Ich wieder einmal "Der Loose ist mit mir!" und Ich werde niemals "zur dunklen Seite  wechseln..." 

Es gibt halt Sachen, die kein anderer so gut beschreibt, überhaupt benennt Wie ER! 

Die Seitenstraßen, Gassen rund um den Tempel sind hier wirklich gefüllt mit einem spirituellen Geist, mehr noch als wir bei unserem kurzen Besuch in Madurai spüren konnten.

 

 

 und auch die Pilger schienen mir hier fast mehr zu sein...
aber auch Bettler gesorgt wurde jedenfalls für Sie, für einen Ansturm der hier wohl regelmäßíg zu den Festen stattfindet 

 und auch die indische Mentalität kam wieder deutlich zum Vorschein... wie ich hier in dieser Situation wieder feststellen durfte.

"Hey Sir, fotografieren Sie mich doch mal!" - (Mir ist egal, Ob Sie grade das Tor hinter mir vom Ashram knipsen wollen, hinter dem dem so schön säuselnde Mantra-SingSange erklangen "Ohhm Shiva, Ohmm Namah Shivaya, lokah samastah sukhino bhavantu, Ohhm....")  

Ich will also Foto machen und er stellt sich glatt rein ins Bild! Tz... "Incredible India" 😂


 (Eingangstor des Gebäudes links in Nahaufnahme) 

Straßenszene vor einem Cafe'- "Männer mit Bärten braucht das Land!" (sagt die Werbung?!) 
  findet Er auch!  oder ER! 
Hinter dem Ghat von oben gab es einen kleinen Boostanlegepier, den ich mir anschaute...und im Schatten wieder Erholung suchte, die Mittagshitze erreicht ihren Höhepunkt
 

Leider wusste ich nicht wo sie hinfährt, brachte es auch gar nicht erst in Erfahrung, denn es hätte mir zeitlich  nicht in dn Kram gepasst. Denn außer dem Tempel von Rahmesh ( leider keine Besichtigung von Innen 😒 gemacht) und eine kleinen City Tour, 
stand ja auch noch das andere Highlight hier auf dem Programm. 
Am Ende der "Danushkodi Road" wie sie hieß, lag "Last Stop India" der "Southern Viewpoint"  von dem aus man bei gutem Wetter nach Sri Lanka rüberschauen könnte...
( Ich wusste dass mir das nicht vergönnt war, bei unserem Wetter hier)
Per Tuk-Tuk fuhr ich aus der Stadt heraus, die ca 20 km lange Strecke bis dorthin. 
Die Fahrt dauert schon alleine gute 45 Minuten,  Fahrt hin und zurück kostete 1000 Rupees und man fühlt sich ein wenig wie auf  den "Florida Keys" nur in hässlich.... 
Dort angekommen,  am Ende der Beach Road 
wusste ich sofort - Hier werde Ich nicht lange bleiben... Man fühlte sich…wie auf einem Rummel, Jahrmarkt... Trubel, Menschen, Autos, Stände, Essen, trinken...
Halli Galli...




In der Mitte des Platzes eine Art Statue, Treffpunkt aller "Selfianer" 
zum Glück "verkehrsberuhigt" 
Ach ja und der Berühmte Blick "rüber" wäre, wenn auch nur per Fernglas, für 100 INRs möglich gewesen...
Ich machte also mein "obligatory picture of me, myself and I" und weg war ich wieder...

Auf der Rückfahrt dann kurzer Stop für Fotos in der "old Town" 
eine alte Bahnstation der Briten, mit Kirche usw...nichts dolles, gesehn ok! 
Zurück über die "DR" "Danushkodi Road" wieder rein...in die kleine Tempelstadt in der 
mittlerweile die Nachmittagssonne begonnen hatte "mit Schatten zu werfen..."
(wie gemein...! 😄)
 Mein Magen meldete sich und Ich versuchte ein Restaurant mit internationaler Küche zu finden dies gelang mir hier unten natürlich so gut wie gar nicht. Alle Hotels, wenn sie denn eine Küche und ein Restaurant hatten, waren nur auf einheimische Besucher eingestellt und hatten somit nur indische Küche Also nicht so einfach...
letztlich begab ich mich etwas ernüchternd, aber platt vom laufen... in eine Ventilatorbetriebene Hindu Speisestätte und bestellte mit Bitten und flehen... "No Spicey" Food...
Das Restaurant versuchte meinem Wunsch so gut wie möglich nachzukommen, geschafft haben sie es natürlich nicht. Kein Vorwurf an die Kellner und Chefköche!
Das Gericht auf der Karte mit Bildern sah mir wie Linsen, Bohnen aus...
Sicherheitshalber gleich Lassie dazu und (Yogh)Curt mit rein... viel Wasser zum runterspülen..der wie ich dann festellte Pfefferkörnerähnlichen Suppe/Eintopf, war höllisch scharf...die 1/2 Portion blieb stehn... mir brannte der Mund und kurze Zeit später nach Verlassen das Restaurants meldete sich so gleich auch der Magen und sagte "Chef das Zeug hier  muss wieder raus...SOFORT!!" 
Also einen lustigen Zwischenstopp auf einem indischen Klo gemacht - imer wieder eine Erfahrung die uns Westler ziemlich schnell an unsere "KomfortzonenGrenze" bringt...jedoch, die habe Welt erleidgt so ihr Geschäft, dann werden wir das ja wohl auch schaffen.
Eine schöne "Anleitung" zur Nutzung fand ich hier:
Meiner Erfahrungen (Tip) nach mehrmaliger (zwangsweiser) Benutzung dieser Toiletten in Asien ist,
die Hosen(sofern man welche trägt) komplett ausziehen, alles andere geht im wahrsten Sinne "in die Hose"  😄  Der fromme Wunsch in der Situation ist dann nur "hoffentlich hält der Riegel der Klotür"!
und die Toilette ist insgesam thalbwegs "sauber". War in meinem Falle zum Glück so...
Danach konnte es dann "beschwingt" und frei weitergehn...
 Ich sagte "Tschüss" zu Ramesh 
und machte mich auf den Rückweg zu Fuß durch die Stadt, 
zurück zur RailwayStation, 
 
an der ich dann ankam und noch ausreichend Zeit hatte um auf den Zug zurück nach Madurai zu warten.
Ein Butter Naan für unterwegs noch mitgenommen (10 Rupees) 
Ein Blick auf die Anzeigetafel am Bahnhof zeigte mir an, dass die Zugnummer 22622 angezeigt wurde, der "CHENNAI EGMORE" und um 21:10 starten sollte.
Aber Wo tauchte der "EXPRESS 22621" denn nun auf, Abfahrt 20:50 Uhr??, denn nach Chennai...wollt ich ja nicht... Nach viel warten und der Nachfrage dann beim Station Manager hieß es "Nein Nein das ist schon der richtige Zug nehmen sie den mal, der fährt auch nach Madurai"...
 "Incredible India" 😌
Ich kam pünktlich in Madurai an, gönnte mir noch ein Bier unterwegs und fuhr heim ins "Resort" wo Sylvie schon auf mich wartete und ihre Hoffnung auf heile Rückkehr, durch mein Erscheinen bestätigt wurde 
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[12.3.2026]: Am nächsten Tag erfolgte dann die Ernüchterung. 
Unser letzter Aufenthaltstag in Madurai sollte dem Besuch und der Tempelbesichtigung des "Meenakshi Tempel" gelten. Da machte jedoch der Lufthansa Streik, der seit ein paar Tagen wohl in Deutschalnd galt uns einen fetten Strich durch die Rechnung. Morgens um 9 Uhr fand ich im E-MailPostfach die Mail von Lufthansa, die mir bereits am Vortag zugesandt wurde, ich sie aber nicht lesen konnte, da ich ja in Rahmesch war und dort keine internetverbindung hatte.  Die E-Mail sprach von einer "Verzögerung im Reiseplan" das hieß für mich o.k. nicht 01:50 Nachts Abflug, sondern 03.00/05.00 im schlechtesten Falle erst im laufe des Tages ?...Doch die Mails kamen weiter rein und nun hieß es schon 
"Annullierung des Fluges" aufgrund der Streiks. Sylvie und ich verbrachten somit den letzten Urlaubstag damit, stundenlang in einer Warteschlange des Lufthansa Chats "ELISA" zu hängen oder beim Versuch jemand an die Hotline zu bekommen und persönlich Kontakt aufzunehmen, zu scheitern…


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Nach langen hin und her überlegen, entschlossen Wir uns dann aber letztlich doch für den Flug mit Etihad und um es vorweg zunehmen - es klappte alles prima, keine Verspätung, keine Turbulenzen und schon gar nicht Absagen des Fluges und festsitzend in Abu Dhabi durch Kriegswirren oder damit zusammenhämgender Probleme.  Dafür ein langer anstrengender Flug bzw Reisetag 😖.
Summa summarum waren wir dann also von morgens um 6 Uhr am Freitag den 13.3. bis Abends um 21 in Chennai unterwegs. Dann ging es in die Nacht rein nach Abu Dhabi wo wir um 00:00 Uhr ankamen. Dort hatten wir drei Stunden Aufenthalt. flogen morgens um 03:00 Ortszeit ab und landeten dann in Wien dort war es 7 Uhr morgens. Hier hatten wir zwei Stunden Aufenthalt und es ging weiter nach Berlin. Mittags um 12 Uhr waren wir dann zuHause, kaputt erschöpft Aber dank Miles Mietwagen dann aber relativ schnell und problemlos in Steglitz. 
Herzlich willkommen in Berlin, man freut sich wieder sehr in heimischen Gefilden zu sein. 
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Soweit für heute....., Nein für dieses Jahr aus Indien, aus: "Am Ende des Ganges" [Teil III] 
Weitere Posts sind nicht geplant.

Zum Schluss nur noch die Antwort auf die Frage:
"Warum immer wieder Indien?!" 
Das ist eine dieser Fragen, die man sich, meistens fluchend in einem überfüllten Zugabteil oder bei 40 Grad im Schatten stellt – und kaum ist man zurück, schaut man schon wieder nach Flügen.
​Es ist ein Paradoxon, aber es gibt psychologische Gründe, warum wir uns freiwillig Orten aussetzen,
die uns "an die Grenzen" bringen.Hier sind ein paar Erklärungsansätze für dein persönliches Indien-Phänomen:
​1. Die Intensität der Präsenz
​Indien ist kein Land, das man "besichtigt", es ist ein Land, das man überlebt. Weil es deine Sinne permanent flutet – Geräusche, Gerüche, Farben, Menschenmassen –, hast du gar keine Chance, in den Autopiloten zu verfallen.
​Der Effekt: Du bist gezwungen im Hier und Jetzt absolut präsent zu sein. Dieser Zustand ist anstrengend, fühlt sich aber im Rückblick lebendiger an als jeder Standard-Urlaub.
2. Das "Wachstum durch Reibung"
​Grenzen sind dazu da, gespürt zu werden. Wenn du dich in Deutschland bewegst, stößt du selten an deine Kapazitätsgrenzen. In Indien wird ständig etwas von dir verlangt: Geduld, Verhandlungsgeschick, Frustrationstoleranz.
Die Belohnung: Jedes Mal, wenn du eine dieser Grenzen überschreitest, wächst dein Selbstbild. Du kehrst mit der Gewissheit zurück: "Ich kann mit Chaos umgehen."
3. Kontrast-Therapie
​Indien ist das ultimative Gegengewicht zu unserer oft sterilen, durchgeplanten und berechenbaren westlichen Welt.
​Das Chaos-Heilmittel: Die Unvorhersehbarkeit kann befreiend wirken. Wenn ohnehin nichts nach Plan läuft, lässt man irgendwann los. Dieses "Surrender-Gefühl" (Sich-Ergeben) ist eine tiefe spirituelle und psychologische Erleichterung.
​4. Die Schönheit im Extremen
​Vielleicht ist es auch die schiere Bandbreite der Emotionen. In Indien liegen Elend und Pracht, Aggression und tiefste Herzlichkeit oft nur Zentimeter auseinander. Wer einmal diese emotionale Achterbahn gefahren ist, für den fühlt sich "normales" Reisen oft ein bisschen zu flach an.
Vielleicht fährst man nicht nur nach Indien, weil es dich an deine Grenzen bringt, sondern genau deswegen. Es ist eine Form der Selbsterkenntnis, die man nicht im Liegestuhl findet.
(aus die Google KI zum o.a Thema)  Eine Erkenntnis die Wir nicht hätten besser beschreiben können.
Wir stimmen 100% zu und sagen : 
Vielleicht ja nochmal irgendwann, dann aber nur an den Stränden Goa's oder Sri Lankas zum chillen.

"Namste" & *Gute Nacht* Deutschland - Christian&Sylvie

6 Kommentare:

  1. Es ist gefühlt, der wohl längste Blogartikel. Es war toll auch 2 Videos zu sehen. Vermutlich war in Ramesh nur die Bahnstrecke so toll statt des Aufenthalts. Der Weg ist das Ziel. So schöne Bilder dabei und informativ und humorig geschrieben. 👍 So isses, wenn nichmal Indien dann nur noch der Strand Chiĺler Urlaub 😆😘

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    1. Danke Sylvie! 😘🤟🏻🇮🇳☺️

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    2. Und Ick habe wieder das 2.te A in NAMSTE...verjessen!!! :-)

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  2. Danke an euch beiden! Es war aufregend euren Abschluss der Reise zu lesen und ein kleinen winzigen Bruchteil eurer Reise dabei sein zu dürfen….
    Bis bald ☀️

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    1. Hallo! Vielen Dank Sonnensenderin, dass Du unseren Reiseblog verfolgt hast und auch einen netten Kommentar hinterlassen hast. Schön dass es Die gefallen hat, was und Wie Ich(Wir) es geschrieben haben. LG von uns an??

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  3. So hier ein update: Heute über die Internetseite https://skyrefund.com meine Forderung an LH auf Entschädigung - für unseren annulierten Rückflug aus Indien wegen des Streiks der LH Piloten - gestellt. https://www.facebook.com/ch.grygier/posts/pfbid02Ha2MZkq2kRjmuCsoCEkLZ1qeRksXnwS8avfrVCUrGmmX3ycojyKfjionHj4tLk8Ul

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Hallo, schön... dass Du uns einen Kommentar hinterlassen möchtest. Hier hast Du die Gelegenheit dazu, wir antworten so schnell wie möglich. LG aus Indien - Christian&Sylvie